Endliches Leben

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 Die Wandler

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Locaida
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BeitragThema: Die Wandler   Sa 10 Dez 2016, 17:39

Die Wandler – Das Volk der Großen Geister



Die Wandler sind der Clan mit der Macht, ihre Gestalt nach belieben zu ändern und so die Form eines Tier anzunehmen. Die Form dieses Tieres wird dadurch bestimmt, von welchem Schutzgeist das Kind „berührt“ wird und welchem Geisterstamm es damit angehört.
Ihr Reich befindet sich ganz im Süden Hyan-is und nimmt das gesamte, sanft geschwungene Gebiet der Goldweite ein, das sich offen und weit von der Küste bis zum Mittelpunkt des Landes erstreckt. Fruchtbar und friedlich zieht sich die Hügellandschaft daher und bietet ungeübten Augen für Tage das gleiche, trügerisch schöne Bild von Wiesen und Felder, sodass sich die Gefahr für Reisende nur langsam und schleichend zu erkennen gibt, wenn es schon fast zu spät ist.
Im Osten mitten in der Goldweite, hinter seichten Hügeln und zwischen üppigen Feldern liegt ihre Hauptstadt Gakaga, deren wahre Ausstrahlung verborgen hinter einem verhüllenden Schleier liegt, der von den Großen Geistern selbst heraufbeschwören wurde. Für Außenstehende scheint die Stadt so nur ein weiterer Abschnitt in der endlosen Goldweite zu sein, doch können die Wandler durch ihre Verbindung zu ihren Schutzgöttern hinter diesen Vorhang blicken und sehen ihn lediglich als trübenden, halb durchsichtigen Überwurf.
So bildet für sie die riesige Stadt mit dem knurrenden Schloss Liwa-u, dem Hauptsitz der Imperators und der Tafelrunde, den Mittelpunkt der bis zum Horizont reichenden Lichtfelder. Mit ihnen versorgen die Wandler fast alle Lebewesen in Hyna-i mit Getreide und Früchten und nutzen den fruchtbarsten Boden des Kontinentes um ihren Teil zum Kreislauf des Lebens beizusteuern.
Dabei wenden sie sich jedem abnehmenden, halben Mond, wenn sich die Regentschaft von einem der 8 Großen Geister zum Ende wendet und der Wechsel beginnt, ihren Schutzgeistern zu und feiern auf der Geisterlichtung den neuen Abschnitt des Jahres.


Der Imperator:
Der Imperator ist der stärkste Wandler und der alleinige Herrscher des gesamten Clans. Er ist immer ein Erwählter vom Drachen und wird mit den anderen Mitgliedern der Tafelrunde während der Geistertanzes bestimmt. Dabei werden alle Erwählten der Großen, die Mitglieder der Kralle sind, während einer Mondfinsternis außerhalb der Stadttor von Gakaga zu einem Kampf in Tiergestalt zusammen geführt. Wer als letzter jedes Geisterstammes steht, verdient sich so das Ansehen  des gesamten Clanes und wird zu einem wichtigen taktischen Faktor.


Die Großen Geister:

Die Wandler glauben an eine Vielzahl von Göttern, die ihnen die Kraft geben, ihre Fähigkeiten einzusetzen, und die für jedes Leben im Diesseits verantwortlich sind und den Kreislauf des Lebens aus dem Jenseits beschützen. So sind ihre Heiligen all die Geister der Tiere, deren Erscheinungsform sie annehmen können, von dem kleinen Fisch bis hin zum anmutigen Löwen, und von denen jeder Wandler einzeln erwählt wurde.
Angeführt werden diese von den Großen Geistern, acht besonders starke Wesen, die im Jenseits friedlich miteinander herrschen. Sie haben sich aus der Welt des Diesseits fast vollständig zurückgezogen und gelten außerhalb des Wandler-Clans nur noch als Legend, sodass sie mit ihrer Macht das Gleichgewicht der Welt im Einklang halten können. Je nach Jahreszeiten ist einer der Großen jedoch besonders stark und prägt die Geschehnisse der Welt, wodurch sich der charakteristische Verlauf des Lebenskreises ergibt, der als Wechsel von den Wandlern gefeiert wird.
Frühling:
Phönix: Jedes neue Jahr beginnt im Frühling mit der Regentschaft des Phönix, einem großen, majestätischem Vogel, dessen liebliche Kraft den Winter vertreibt und den Weg für die neuen, großen Ergebnisse bereitstellt.
Einhorn: Ihm folgt das Einhorn, dessen belebende Macht alle Wesen im Diesseits beflügelt und die fruchtbaren Zeiten einläute.
Sommer:
Pegasus: Danach kommt mit stürmischer Präzision der Pegasus im Sommer und sorgt verspielt für Freude im Leben der Diesseits Bewohner.
Drache: Schließlich kommt als mächtigster Geister des Jenseits Der Drache, dessen innere Hitze die gesamte Welt zum schwitzen bringt.
Herbst:
Greif: Der Greif erlöst danach die Bewohner und weht mit seinen mächtigen Flügeln über das Land, sodass er die Hitze des Drachen langsam beiseite wischt.
Leviathan: Danach folgt der große Leviathan, der mit seinem erschreckenden Aussehen die Welt unter stürmischen Regen von der harten Arbeit bereinigt.
Winter:
Basilisk: Mit dem starren Blick des Basilisken wird danach die erschöpfte Welt zur Ruhe gebeten und beginnt sich auf einen erholsamen Schlaf vorzubereiten
Höllenhund: Zum Schluss folgt der Höllenhund, mit dessen schaurigen Auftreten kalte Winde übers Land wehen und so einige Verluste fordert, um mit dem Phönix bald um so stärker wieder aufzuerstehen.


Die Tafelrunde:
Die Tafelrunde besteht aus den fehlenden 7 Erwählten der Großen, um mit dem Imperator den irdischen Herrschaftskreis zu bilden. Es sind Soldaten, die große Kampferfahrung haben und während des Geistertanzes alle anderen ihrer Geisterstammes besiegen konnten. Sie sind so nicht nur ein großer, kriegerischer Faktor der Wandler, da sie jeweils eine Legion der Krallen führen, sondern auch ein Sprachrohr ihres Schutzgeistes, sodass sie mit dem Imperator den Wechsel zu jedem abnehmendem Halbmond leiten.


Die Krallen:
Die Krallen sind die Soldaten der Wandler, die in 7 Legionen aufgeteilt und einem der Mitglieder der Tafelrunde untergeordnet sind. Diese Krieger sind ausgebildet Kämpfer, die sowohl in ihre Tier- als auch Menschengestalt kämpfen können und ab dem 10 Lebensjahr einem intensiven Training unterzogen wurden, und sie übernehmen je nach Rang verschiedene Aufgaben zum Schutz ihres Clans.


Die Erwählten der Großen:
Bei den Erwählten der Großen handelt es sich um den Teil des Volkes, der von einem der Großen Geister berührt wurde und sich so in dessen Erscheinungsform verwandeln kann. Sie genießen allgemein eine höheres Ansehen in der Gesellschaft der Wandlern und treten fast immer den Krallen bei, haben jedoch auch ohne kriegerische Ausbildungen einen wichtige Rolle als beispielsweise Heiler oder Lehrer.


Die Erwählten der Niederen:
Bei den Erwählten der Niederen handelt es sich um den Teil des Volkes, der von den restlichen kleineren Schutzgeistern berührt wurde und sich so in dessen Erscheinungsform verwandeln kann. Sie sind das restliche Volk der Wandler, die ihre Fähigkeit zwar voll ausschöpfen können, aber keine kriegerische Ausbildung haben.


Die Hablinge:

Halblinge sind in der Hierarchie der Wandler die unterste Klasse der Gesellschaft, sodass sie entweder mittellos sind oder aber als Diener bei den Krallen, der Tafelrunde oder dem Imperator arbeiten. Von allen Wandlern werden sie als dreckig und schlecht angesehen, da die meisten Halblinge ihre Fähigkeit nicht im ganzen Ausmaß einsetzen können und sich so zum Beispiel nur teilweise verwandeln können. Wegen dieser Einschränkung denken die Wandler, dass es sich bei den Halblinge um jene handelt, die in ihrem vorherigen Leben die Geister erzürnt haben.


Allgemeine Einstellungen des Clans anderen Clans gegenüber


Die Lichten:
Die Wandler sind den Lichten feindlich gesinnt, da sie ihre Fähigkeiten verachten und sie als unnatürlich ansehen und ihre Einstellung zur Reinheit, sowie ihre  grausame Vereherung einer einzeln, allmächtigen Göttin lächerlich finden und verabscheuen.


Die Elementare:
Die Wandler sind den Elementaren neutral gesinnt, da beide gleiche Einstellung besitzen.


Die Lautlosen:
Die Wandler haben eine gute Handelsbeziehung zu den Lautlosen, sodass sie gute Preise untereinander ausgehandelt haben und die robusten, edelen Holzarten lieben. Trotzdem sind ihnen nur neutral bis feindlich gesinnt, da sie ihre Einstellung zur Gottesverehrung nicht nachvollziehen können.


Die Ausgestoßenen: 
Die Wandler verachten die Ausgestoßenen, da viele von ihnen zu diesen gehen, wenn es sich bei demjenigen oder bei einem wichtigen Familienmitglied um einen Halbling handelt und den Wandlern somit einige Diener abhanden kommen.
Auch verlassen einige Wandlerfamilien ihren Clan, wenn bei einer reinen Ehe ein Kind mit andere Ausprägung geboren wird.


Die Unberührten: 
Die Wandler verabscheuen die Unberührten, da sie es lächerlich finden keine Fähigkeit zu besitzen und es für sie ein Zeichen ist, dass derjenige die Frechheit besitzt, die Geister zu missachten.


Das Vermischen
 (Liebschaften zwischen den Clans und daraus entstehende Kinder):
Die Wandler sind strikt gegen das Vermischen und bestrafen es sehr hart, in dem sie den Part aus ihrem Clan öffentlich demütigen und sie in den Stand eines Halblinges stellen.
Sollte sie den Beteiligte aus dem anderen Clan erwischen oder ein Kind aus der Vereinigung entstehen, werden diese von ausgewählten Mitgliedern der Kralle vor dem gesamten Clan verfleischt.


Die Reinheit (Nur Clanmitglieder mit denselben Fähigkeiten dürfen Kinder bekommen, die ebenfalls diese Fähigkeit haben müssen):
Die Wandler halten sich streng an diesen alten Glauben, sodass nur Ehen unter Menschen mit denselben Fähigkeiten akzeptiert werden. Solltet es trotzdem zu anderen Partnerschaften kommen, werden diese genauso hart bestraft wie das Vermischen.
Da die Ausprägung der Fähigkeit jedoch nicht an diese „Reinheit“ gebunden ist, kann es auch bei reinen Ehe zu einer anderen Ausprägung kommen, was bei den Wandlern zu einer der größten Schanden gehört.
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